Die Nachzuchten von diesem Jahr sind nun groß- einige Hähne haben auch warme Plätzchen in der Küche mittlerweile schon gefunden. Die letzten nicht für die weitere Zucht verwendbaren Hähne werden kurz vor Weihnachten umziehen in die Obhut unserer Anteil nehmenden Familien.

Die Küken wachsen und gedeihen.Es gab einen richtigen Wachstumsschub,seitdem sie nicht mehr drinnen im Zimmer sind. Da sieht man wirklich,was Bewegung an der frischen Luft und Sonnenlicht ausmacht. Das weiße Küken hier ist das Lavendelmixküken, im Hintergrund zwei Orpingtons- hoffentlich-Hennen.

Unsere ersten Küken 2015 sind Ende Mai nach 21 Tagen geschlüft. Die Nachzucht mit der vom Aussterben bedrohten Rasse Orpington hat geklappt- leider nur mittels Brutapparat bisher. Wir hoffen, dass sich unsere Hennen doch noch zu einer Naturbrut entschliessen. Hier zu sehen ist aber ein Mixküken von unserem Lavendelhahn.

Im Herbst 2013 startete unsere gemeinsame Hühnerhaltung mit zwei Familien. Mittlerweile teilen sich sechs Familien Arbeit und Ertrag. Die Arbeitsteilung klappt super und dass ist ja auch Sinn dieser Gemeinschaft. Ansonsten wäre die Hühnerhaltung für die meisten unserer Familien nicht machbar. Anfang September 2014 und im April unterstützten wir - allerdings unfreiwillig mehrmals unsere heimische Greifvogelpopulation sowie den Fuchs . daher rüsten wir unserer Hühnerauslauf um. Es ist immer was zu tun ;)

Wir halten zur Zeit  normale Hühnerrassen(New Hamshire,Dresdener,Grünleger) als Legehühner und dann zur Zucht die Rasse Orpington. Ein sehr stolzer Hahn darf bei uns krähen. Die Hühnerrasse Orpington steht auf der roten Liste der GEH und ist eine vom Aussterben bedrohte alte Haustierrasse. Wir praktizieren aber das Motto : Arterhalt durch Aufessen! Das bedeutet,die überzähligen Hähne und älteren Hühner werden durch uns,für uns geschlachtet und aufgegessen. 

 

http://www.g-e-h.de/geh/index.php/die-rote-liste/rote-liste2

 

Das Schlüpfen der Küken live mitzuerleben ist immer ein spannendes Erlebnis.

Diese Rasse zeichnet sich vorallem dadurch aus,dass sie neben dem Eierlegen auch einen sehr guten Fleischansatz haben. Die Aufzucht der Kücken ist schon eine mühsame Sache und wie jeder weiß, schlüpft aus jedem zweiten Ei keine Henne. Daher ist es für uns sinnvoll bei der ganzen Arbeit, ein sogenanntes Zweitnutzungshuhn aufzuziehen, damit sich die Mühe lohnt.

Ein männliches Tier der Rasse Orpington. Bei uns dürfen die Hähne groß (und fett) werden, sofern sie sich mit den anderen vertragen. An Altersschwäche lassen wir sie dann aber nicht sterben. Alle Hähne bis auf den schönsten, haben zu Weihnachten ein warmes Plätzchen gefunden.

Unser neuer Hühnerstall im Bauwagen ist im Mai 2014 fertig geworden und wurde von den Hühnern freudig angenommen.

Es war zwar ein großer Kraftakt aller Beteiligten- aber die Mühe hat sich gelohnt.

Alle immer in ein Nest rein!
Alle immer in ein Nest rein!

unsere " Leihmütter" mit den Küken

erster begleiteter Auslauf
erster begleiteter Auslauf
Arbeitseinsatz 24.9. ab 10 Uhr: Baum retten,Komposterde sieben,Erdbeeren putzen 

Wir unterstützen die Europaschule in Schildow beim Schulgartenaufbau sowie die Initiative zur Gründung einer Waldorfschule im Mühlenbecker Land